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Studentischer Alltag

Die frühzeitige Organisation des Studienalltags ist für Studienanfänger/innen mit Behinderungen/chronischen Krankheiten von besonderer Bedeutung. Sie sollten sich rechtzeitig und möglichst vor Ort über Aspekte wie Wohnen, Mobilität, Pflege und Assistenz informieren.

In vielen Hochschulstädten gibt es barrierefreie Zimmer oder Appartements in Studentenwohnheimen, die für Rollstuhlnutzer/innen geeignet sind. In Marburg und Heidelberg bieten Wohnheime darüber hinaus auch besondere Serviceleistungen für Studierende mit Assistenzbedarf. Bei einer Wohnungssuche auf dem freien Wohnungsmarkt kann etwa der/die Behindertenbeauftragte der Stadt ein hilfreicher Ansprechpartner sein.

Die eigene Mobilität am Hochschulort muss gesichert sein. Dafür ist es wichtig zu wissen, ob der öffentliche Personennahverkehr auch mit Behinderung uneingeschränkt nutzbar ist, welche Fahrdienste zur Verfügung stehen oder ob evt. ein eigener, den individuellen Belangen angepassten PKW erforderlich wird. Blinde oder stark sehbehinderte Studienanfänger/innen sollten sich möglichst früh um die Organisation eines Mobilitätstrainings kümmern.

Einer besonderen Vorbereitung bedarf auch die Organisation von persönlicher Pflege- und/oder Studienassistenz bzw. technischer Hilfsmittel. Wichtig ist, sich einen Überblick über Service- und Unterstützungsangebote der Hochschule und des örtlichen Studentenwerks zu verschaffen. Studienbewerber/innen sollten sich vorab über die technische Ausstattung und die Zugänglichkeit von Vorlesungs- und Seminarräumen sowie der zentralen Einrichtungen wie Bibliothek und Mensa informieren.

Einen sehr guten Überblick über die Organisation des studentischen Alltags mit vielen weiteren Adressen und Links bietet das Handbuch "Studium und Behinderung" der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks.

Vor Ort sind die/der Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit der Hochschule und die Berater und Beraterinnen der verschiedenen Abteilungen der Studentenwerke wichtig Ansprechpartner. Eine Liste der Beauftragten in Hochschulen und der Berater/innen in den Studentenwerken ist auf der Webseite des Deutschen Studentenwerks abrufbar.

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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