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Rehabilitationssport

Rehabilitationssport (Reha-Sport) stellt eine ergänzende Maßnahme im Rahmen der medizinischen Rehabilitation und zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben dar. Reha-Sport ist gesetzlich verankert und wird zeitlich befristet von den Rehabilitationsträgern finanziert. Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sind unumstritten: Alltagsbeschwerden werden vermindert und krankheitsbedingten Folgeschäden kann entgegengewirkt werden. Das Risiko, an Folgeerkrankungen zu erleiden, sinkt.

Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins behinderter Frauen

Ein wichtiges Ziel von Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskursen für behinderte Mädchen und Frauen ist es, dass die Betroffenen ihre Grenzen wahrnehmen und sie selbstbewusst verteidigen.

Mit der Schaffung eines neunten Sozialgesetzbuches wurden als neue Rehabilitationsleistung für behinderte Mädchen und Frauen "Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins" in den Behindertensport aufgenommen (siehe § 44 Abs. 1 Nr. 3, SGB IX). Bei diesen Übungen geht es vor allem um Gewaltprävention. Behinderte Frauen und Mädchen erleben innerhalb und auch außerhalb von Rehabilitationseinrichtungen oftmals sexualisierte Gewalt oder werden bedroht. Dies wirkt sich u. a. auf den Rehabilitationsprozess negativ aus. Zur Entwicklung eines Curriculums sowie von Leitlinien und Qualitätsstandards für diese Übungen wurde das Forschungsprojekt: "SELBST - Selbstbewusstsein für behinderte Frauen und Mädchen" ins Leben gerufen. Es wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Der Abschlussbericht dieses Projektes liegt vor.

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