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Behindertenfahrdienste

Insbesondere Menschen mit schwerer Behinderung sind häufig nur begrenzt mobil. Damit sie in ihrer Freizeitgestaltung möglichst wenige Einschränkungen und möglichst viel Selbstbestimmung erfahren, bedarf es spezieller Fahrdienste für Menschen mit (schweren) Behinderungen. Viele Städte, Gemeinden und Träger der freien Wohlfahrtsverbände haben besondere Fahrdienste für diese Personengruppe eingerichtet.

Für behinderte Menschen, die wegen ihrer Behinderung weder öffentliche Verkehrsmittel noch ein Taxi benutzen können, gibt es Behindertenfahrdienste. Diese sollen Menschen mit einer vorübergehenden oder dauerhaften Behinderung die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern und den Alltag so angenehm wie möglich machen. Viele Städte, Gemeinden und Träger der freien Wohlfahrtsverbände richten in zunehmendem Maße besondere Fahrdienste für Menschen mit (schwerer) Behinderung ein.

Spezielle Behindertenfahrdienste fahren die Menschen mit Behinderungen sowohl zur Arbeit oder zur Ausbildungsstätte oder zum Arzt bzw. Krankenhaus als auch zu Freizeitaktivitäten, wie

  • zur Kur-, Erholungs- und Rehabilitationseinrichtung,
  • zu Veranstaltungen jeglicher Art,
  • zu Ausflügen,
  • zu Einkaufsläden,
  • zu Privatbesuchen oder sonstigen
  • Freizeitaktivitäten.

Die von den Städten und Kreisen als maßgebliche Träger der Benutzerkosten erlassenen Benutzungsregelungen sind nicht einheitlich. Das Sozialamt kann die Kosten für die regelmäßige Inanspruchnahme eines Behindertenfahrdienstes (oder eines Taxis) als Hilfe zur Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben übernehmen, z. B. wenn wegen der Art und Schwere der Behinderung öffentliche Verkehrsmittel nicht genutzt werden können. Voraussetzung ist, dass kein vorrangig verpflichteter Sozialleistungsträger vorhanden ist und die unentgeltliche Fahrt im Einzelfall erforderlich ist, die Aufgabe der Eingliederungshilfe zu erfüllen (vgl. § 53 Abs. 2 SGB XII).

Informationen zu Behindertenfahrdiensten erhalten Sie direkt bei den Verkehrsunternehmen, bei Ihrer Stadt oder Gemeinde.

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Bei fachlichen Fragen haben Sie die Möglichkeit uns telefonisch zu erreichen oder auch eine Anfrage mit dem dafür vorgesehenen Formular zu stellen.

Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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