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Begleitperson und Fahrgastbegleitservice

Schwerbehinderte Menschen können den öffentlichen Personennah- und Personenfernverkehr häufig nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie hierbei Hilfe und Unterstützung von einer anderen Person erhalten. Dies gilt insbesondere für den Ein- und Ausstieg in oder aus den Verkehrsmitteln.

Unter bestimmten Voraussetzungen können schwer behinderte Menschen besondere Leistungen und Hilfen in Anspruch nehmen, die so genannten Nachteilsausgleiche. Hierzu zählt zum Beispiel die Berechtigung zur kostenlosen Mitnahme einer Begleitperson.

Ist ein schwerbehinderter Mensch zur Mitnahme einer Begleitperson berechtigt, ist dies im Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "B" gekennzeichnet. Dann fährt die Begleitperson immer kostenlos. Sie wird von den öffentlichen Personennah- und Personenfernverkehrbetreibern befördert (mehr hierzu).
Dies gilt auch, wenn der Mensch mit Behinderung keine Wertmarke beim Versorgungsamt gekauft hat. Außderdem berechtigt das Merkzeichen "B" zur Mitnahme eines Hundes.

Für alle Fahrgäste, für Menschen mit und ohne Behinderung, gilt im öffentlichen Nah- und Fernverkehr die allgemeine Beförderungspflicht der Verkehrsunternehmer. Sie erstreckt sich auf das Reisegepäck, zu dem Rollstühle und andere Hilfsmittel zählen.

Eine Beförderung kann nur im Ausnahmefall abgelehnt werden, wenn beispielsweise das Fahrzeug nicht zur Beförderung geeignet ist. Hierzu erteilt das für den Wohnsitz zuständige Versorgungsamt nähere Auskünfte.

Zu den Nachteilsausgleichen für schwerbehinderte Menschen gehört auch der in einigen Städten und Regionen etablierte Fahrbegleitservicedienst der Verkehrsbetriebe des ÖPNV.

Hilfen für Menschen mit schweren Behinderungen können von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG in Anspruch genommen werden. Die Anmeldung sollte spätestens einen Werktag vor Reiseantritt erfolgen.

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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