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Mobil am Wohnort

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Menschen mit Behinderungen wollen ihr Leben am Wohnort oder unterwegs selbstbestimmt und gleichberechtigt nach ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten gestalten. Kurz: Sie wollen genau so leben wie nichtbehinderte Menschen auch. Aber erst eine weitestgehend barrierefrei gestaltete Umwelt ermöglicht es ihnen, die Dinge des täglichen Lebens, wie Einkäufe und Besorgungen, ohne fremde Hilfe erledigen zu können.

In vielen Städten und Gemeinden sind in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen worden, die Infrastruktur zu modernisieren und dabei öffentliche Gebäude, Straßen, Wege und Plätze barrierefrei zu gestalten. Auch die Angebote an barrierefreien Nahverkehrsverbindungen, Sonderfahrdiensten, Parkerleichterungen und Behindertenparkplätze konnten vielerorts ausgebaut und verbessert werden.

Immer mehr Städte bekennen sich zur 1995 verabschiedeten Erklärung von Barcelona über die Selbstverpflichtung zur Gestaltung der „Barrierefreien Stadt“. Die im Jahr 1995 in Barcelona verabschiedete Deklaration des Europarates beschreibt das Leitbild für die barrierefreie Stadt und soll die Bemühungen der Städte und Gemeinden unterstützen, Barrieren im öffentlichen Bereich weiter abzubauen.

Sicher mobil

Um die sichere Mobilität von Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind zu fördern, haben die Berufsgenossenschaft (BG) für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (www.bgw-online.de) und der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (www.rollstuhlsport.de) unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die bundesweite Präventionskampagne "sicher mobil" ins Leben gerufen.

In der Kampagne geht es um so unterschiedliche Bereiche der Mobilität wie die sichere Beförderung von Rollstuhlnutzern mit dem Kraftknoten, die Hilfsmittelversorgung und - anpassung, gesundheitsbewußtes Helfen und Assistieren und Mobilitätstraining. "Sicher mobil" richtet sich an Mitarbeiter und Beschäftigte von Einrichtungen der Behindertenhilfe, an Menschen, die beruflich oder in der Freizeit mit Rollstuhlnutzern zusammen arbeiten. Die ein- oder zweitägigen Seminare sind für die Einrichtungen kostenlos und finden in den Einrichtungen vor Ort statt.

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