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Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an medialen Angeboten gewinnt an Bedeutung. Ziel ist deshalb einen weitgehend barrierefreien Zugang zu Fernsehen, Radio, Telefon, Internet, Büchern und anderen Medien zu schaffen.

Mit der Einführung des Behindertengleichstellungsgesetzes wurden einheitliche Definitionen von Barrierefreiheit und Instrumente zu ihrer Umsetzung etabliert. Daran anknüpfend hat zunächst die Europäische Union, aber auch der deutsche Gesetzgeber Vorgaben zur Barrierefreiheit auch für die Medien statuiert. Fernsehen in Deutschland ist für Menschen mit Behinderungen inzwischen teilweise barrierefrei.

Nach § 3 Abs. 2 Rundfunkstaatsvertrag sollen die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, das ZDF, das Deutschlandradio und alle Veranstalter bundesweit verbreiteter Rundfunkprogramme über ihr bereits bestehendes Engagement hinaus im Rahmen ihrer technischen und finanziellen Möglichkeiten barrierefreie Angebote vermehrt aufnehmen. Die Länder stehen mit den Sendern zu diesem Thema in regelmäßigem Austausch und kontrollieren einen weiteren Ausbau.

Was regelt die Europäische Union?

Die 2007 in Kraft getretene EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste verlangt von den Mitgliedsstaaten, die ihrer Rechtshoheit unterliegenden Mediendiensteanbieter darin zu bestärken, ihre Dienste schrittweise für hör- und sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen. Diese Richtlinie ist in der Bundesrepublik Deutschland im Wesentlichen durch Änderungen am Rundfunkstaatsvertrag umgesetzt worden.

Hilfreiche Informationen zum konkreten Medienangebot, wie barrierefreies Fernsehen, Internet, Bücher und Zeitschriften finden Sie auf den nebenstehenden und im Folgenden aufgeführten Seiten.

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