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Reisen mit der Bahn

Das Reisen mit der Bahn sollte für Menschen mit Behinderung, ohne besondere Erschwernisse, möglich sein. Die Eisenbahnen sind verpflichtet, zu diesem Zweck Programme zur Gestaltung von Bahnanlagen und Fahrzeugen zu erstellen. Die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Personennahverkehr gilt auch bei Reisen mit der Deutschen Bahn. Ein neu verabschiedetes Gesetz soll zusätzlich die Rechte von Personen mit eingeschränkter Mobilität und Menschen mit Behinderung stärken.

Verordnung der Europäischen Union

Mit der Verordnung (EG) 1371/2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr vom 23. Oktober 2007 regelt der europäische Gesetzgeber zahlreiche Aspekte der Beförderung von Personen mit Behinderungen und von Personen mit eingeschränkter Mobilität im Eisenbahnverkehr. Die Verordnung gilt seit dem 3. Dezember 2009 europaweit. Die Rechte von Personen mit Behinderungen und Personen mit eingeschränkter Mobilität werden durch die Verordnung gestärkt. Die Verordnung verpflichtet Eisenbahnunternehmen und Bahnhofsbetreiber, nicht diskriminierende Zugangsregeln für die Beförderung von Personen mit Behinderungen und Personen mit eingeschränkter Mobilität unter aktiver Beteiligung von deren Vertretungsorganisationen aufzustellen. Daneben werden Regelungen getroffen, die die spezifische Information von Personen mit Behinderungen und Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie die Hilfeleistungen für diesen Personenkreis im Zug und an Bahnhöfen betreffen (z. B. Zugänglichkeit von Bahnhöfen, Bahnsteigen oder Fahrzeugen sowie Hilfestellungen beim Ein- und Aussteigen).

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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