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Jakob Muth-Preis für inklusive Schule erstmals an ein Gymnasium

Beauftragte: Inklusive Bildung muss von allen Schulformen angepackt werden.

Pressemitteilung 15/2016 der Beauftragen für die Belange behinderter Menschen vom 22.06.2016

Der Jakob Muth-Preis für inklusive Schule geht erstmals an ein Gymnasium. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim (Nordrhein-Westfalen) unterrichtet Kinder mit besonderem Förderbedarf. Im laufenden Schuljahr lernen zudem Flüchtlingskinder in zwei internationalen Willkommensklassen. Heute übergab Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, die Auszeichnung an die Schulleitung. Bentele sagte dazu: Ich freue mich sehr, dass in diesem Jahr eine Oberschule geehrt wird. Denn wir müssen Inklusion als Aufgabe für alle Schulformen anpacken. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium, für das Vielfalt zum Selbstverständnis gehört, ist auch ein überzeugendes Beispiel dafür, dass inklusive Schulen offen sind für alle, auch für die Integration von Flüchtlingskinder ins deutsche Bildungssystem.

Auch die Grund- und Mittelschule Thalmässing in Bayern und die Saaleschule Halle in Sachsen-Anhalt wurden ausgezeichnet. Endlich tun sich auch Schulen aus dem Süden und Osten mit ihren inklusiven Unterrichtskonzepten hervor, lobte Bentele. Der 2009 ins Leben gerufene Preis war bisher noch nicht in diese Bundesländer gegangen. Schließlich wird noch der nordfriesische Schulverbund um die Pestalozzi-Schule Husum in Schleswig-Holstein geehrt.

Mit dem Preis wollen die Projektträger zeigen, dass in Deutschland viele Schulen und Schulverbünde trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen bereits auf hohem Niveau inklusiv arbeiten. Projektträger sind die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission.

Weitere Informationen finden Sie unter www.jakobmuthpreis.de.

Kontakt:
Christina Jäger, Pressesprecherin
+49 30 18 527-1797
presse@behindertenbeauftragte.de

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