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UN-Behindertenrechtskonvention und bürgerschaftliches Engagement
- Auftakt des „Forums Inklusive Gesellschaft“

Pressemitteilung vom 23.01.2015

Rund 50 ExpertInnen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft nahmen an diesem ersten von insgesamt sechs Dialogforen im Rahmen des Projekts »Forum Inklusive Gesellschaft« des BBE teil.

Am 22. Januar 2015 fand das erste Dialogforum im Rahmen des Projekts Forum Inklusive Gesellschaft statt, das vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement durchgeführt wird. Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Netzwerks, machte in seiner Begrüßung deutlich, wie wichtig es ist, die Rahmenbedingungen für das Engagement von Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zu verbessern:

„Wir freuen uns die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit einem partizipativen Beratungsprozess zu begleiten. Die Zivilgesellschaft kann gute Ideen einbringen, wie das Engagement von Menschen mit Behinderungen besser gefördert werden kann.“


Dr. Rolf Schmachtenberg, Leiter der Abteilung V im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, nahm in seinem Grußwort Bezug auf die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-BRK (NAP), wo das bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Behinderungen jeweils als Ziel verankert ist.

„Das Thema steht exemplarisch für die UN-Behindertenrechtskonvention, denn es konkretisiert die Abkehr von der Fürsorge und den Weg hin zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“, betonte Dr. Schmachtenberg.

Das erste von insgesamt sechs Dialogforen widmete sich dem Thema Mobilität und Engagement. Über 50 Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten im Rahmen einer Zukunftswerkstatt zunächst darüber, wie Zugänge zu Engagement für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen geschaffen und erleichtert werden können. Ebenfalls im Fokus stand die Frage, durch welche Maßnahmen die Mobilität im öffentlichen Raum verbessert und Barrieren – auch in der Kommunikation – abgebaut werden können. In vielen Beiträgen wurde hervorgehoben, dass eine auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Assistenz eine wesentliche Voraussetzung für das freiwillige Engagement von Menschen mit Behinderungen sei. Weitere Diskussionspunkte betrafen unter anderem die Barrierefreiheit des Nah- und Fernverkehrs.


In den kommenden eineinhalb Jahren widmet sich das Projekt Forum Inklusive Gesellschaft in fünf weiteren Dialogforen den Themen „Auslandsengagement von Menschen mit Behinderungen“,
„Gesundheit und Pflege“, „Bildung und bürgerschaftliches Engagement“, „Antidiskriminierung“ und „Gute Praxis“, jeweils in Bezug zu den entsprechenden Zielen der UN- Behindertenrechtskonvention. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Handlungsempfehlungen für Bundesregierung, Gesetzgeber und zivilgesellschaftliche Organisationen zu erarbeiten, damit sie das bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Behinderungen besser unterstützen können.


Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.


Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. Das übergeordnete Ziel des Netzwerks ist die nachhaltige Förderung von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen.

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