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Verletztengeld und Übergangsgeld

Während der Heilbehandlung erhalten Versicherte Verletztengeld, solange sie arbeitsunfähig sind oder wegen der Heilbehandlung keine ganztägige Erwerbstätigkeit ausüben können. Bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten Versicherte Übergangsgeld.

Auf das Verletzten- und Übergangsgeld wird gleichzeitig erzieltes Einkommen grundsätzlich angerechnet. Angerechnet wird das Arbeitsentgelt, das die Versicherten als Lohnfortzahlung erhalten sowie Entgeltersatzleistungen (z.B. Mutterschaftsgeld, Kurzarbeitergeld).

Verletztengeld

Versicherte, die infolge des Versicherungsfalls arbeitsunfähig sind oder eine Heilbehandlung durchführen und deswegen keine ganztägige Erwerbstätigkeit ausüben können, erhalten Verletztengeld. Das Verletztengeld soll das in diesem Zeitraum ausfallende Entgelt ersetzen. Voraussetzung ist, dass unmittelbar vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit oder Heilbehandlung Anspruch auf Arbeitsentgelt, Arbeitseinkommen oder Lohnersatzleistungen (z. B. Krankengeld oder Arbeitslosengeld) bestand.

Verletztengeld wird auch nach dem Ende der Heilbehandlung bis zum Beginn von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben weiter gezahlt. Voraussetzung ist, dass sich die Teilhabeleistungen nicht unmittelbar an die Heilbehandlung anschließen und der Versicherte eine Tätigkeit nicht wieder aufnehmen oder aus wichtigem Grund nicht ausüben kann.
Auch im Fall einer Wiedererkrankung an den Folgen eines Versicherungsfalls erhalten Versicherte Verletztengeld.

Für die ersten sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit haben Arbeitnehmer regelmäßig gegen den Arbeitgeber einen Anspruch auf Lohnfortzahlung. In diesem Zeitraum wird daher kein Verletztengeld gezahlt.

Das Verletztengeld wird von dem Tag an gezahlt, ab dem die Arbeitsunfähigkeit ärztlich festgestellt wird oder mit dem Tag des Beginns der Heilbehandlung. Der Anspruch auf Verletztengeld endet regelmäßig mit dem letzten Tag der Arbeitsunfähigkeit oder dem letzten Tag, an dem der Versicherte an einer ganztägigen Erwerbstätigkeit durch eine Heilbehandlungsmaßnahme gehindert war. Er endet außerdem mit dem letzten Tag vor einem Anspruch auf Übergangsgeld. Der Anspruch auf Verletztengeld ist grundsätzlich unbefristet. Ist mit dem Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit nicht zu rechnen und sind Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht zu erbringen, ist die Dauer des Anspruchs aber auf 78 Wochen begrenzt.

Informationen zur Höhe des Verletztengeldes finden Sie unter der Rubrik Gesundheit und Pflege - Finanzielles.

Übergangsgeld

Übergangsgeld wird erbracht, wenn Versicherte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten. Es wird während der gesamten Dauer dieser Leistungen gezahlt. Während des Bezugs von Übergangsgeld kann bereits eine Rentenleistung an den Versicherten erfolgen.

Informationen zur Höhe des Übergangsgeldes finden Sie unter der Rubrik Gesundheit und Pflege - Finanzielles.

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