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Berufliche Teilhabe

Berufliche Neuorientierung

Kann der bisherige Beruf nicht mehr ausgeübt werden, ist eine berufliche Neuorientierung notwendig. Die Entscheidung für eine andere berufliche Tätigkeit fällt erfahrungsgemäß nicht leicht. Bestehen Zweifel, so können verschiedene Berufstätigkeiten und Arbeitsplätze in der Regel zwei Wochen erprobt werden – falls nötig, auch länger. Vier Kriterien sind für die berufliche Teilhabe ausschlaggebend: die Eignung, also die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, die Neigung und die bisherige Tätigkeit des behinderten Menschen sowie die Situation auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Wenn es erforderlich ist, kann der eigentlichen Bildungsmaßnahme noch ein Vorbereitungslehrgang vorgeschaltet werden, zum Beispiel zum Erwerb notwendiger Grundkenntnisse. Auch ist es möglich, vorher eine blindentechnische oder vergleichbare spezielle Grundausbildung zu absolvieren. Den Übergang in eine andere berufliche Tätigkeit soll die Umschulung ermöglichen. Man kann einen neuen Beruf

erlernen. Die Umschulung erfolgt in der Regel in anerkannte Ausbildungsberufe (mit Kammerprüfung) und dauert in der Regel zwei Jahre.

Muss ein neuer Arbeitsplatz gefunden werden, kommt zusätzlich die Übernahme der Kosten für eine befristete Probebeschäftigung in Betracht. Auch können Arbeitgeber Zuschüsse zu den Kosten der Eingliederung und für Arbeitshilfen erhalten.Zudem können sich behinderte Menschen, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind, die Kosten für Bewerbung und für Reisen zu Vorstellungsgesprächen in angemessener Höhe erstatten lassen.

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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