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Früherkennung

Viele gesundheitliche Beeinträchtigungen sind mit Nachteilen und menschlichem Leid verbunden – trotz aller staatlichen und privaten Hilfen. Je früher eine drohende Erkrankung oder Behinderung erkannt wird, desto größer ist die Heilungschance. Dank moderner Medizin und Forschung können heute mit Vorsorge-bzw. Früherkennungsuntersuchungen sowohl bestimmte gesundheitliche Risiken als auch bestimmte Krankheiten frühzeitig erkannt und rechtzeitig angegangen werden.

So sollen durch die Schwangerenvorsorgeuntersuchungen mögliche Gefahren für Leben und Gesundheit für die Mutter und für das Kind abwendet werden und Gesundheitsstörungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Ein besonderer Schwerpunkt der Früherkennung und Vorsorge wird auch in der Phase der Säuglings- und Kinderentwicklung gelegt. Das Früherkennungsprogramm für Kinder (sog. U-Untersuchungen) umfasst insgesamt zehn Untersuchungen für Säuglinge und Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr. Eine weitere Vorsorgeuntersuchung wird nach Vollendung des 10. Lebensjahres durchgeführt. Die Kosten werden von der Krankenkasse getragen. Wird im Rahmen dieser Untersuchungen eine Gesundheitsstörung des Kindes festgestellt oder droht sie, ist Frühbehandlung und Frühförderung auch in spezialisierten Einrichtungen mit besonders geschulten Ärzten und Therapeuten möglich.

Im Erwachsenenalter sind die Vorbeugung und frühzeitige Erkennung, Diagnostik und Therapieeinleitung weit verbreiteter chronischer Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und Krebs, von großer Bedeutung. Daher haben nach den sozialgesetzlichen Regelungen gesetzlich Versicherte Anspruch auf Leistungen zur Früherkennung von Krankheiten. Frauen und Männer ab 35 Jahre können alle zwei Jahre an einer Gesundheitsuntersuchung ("Check-up 35") teilnehmen. Ferner haben Frauen ab 20 Jahre und Männer ab 35 Jahre einen Anspruch auf regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung von bestimmten Krebskrankheiten.

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