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Menschen können im Bereich Bauen und Wohnen staatlich sowie durch Stiftungen unterstützt werden. Welche Förderung zutrifft und beantragt werden kann, hängt dabei vom Einzelfall ab.

Wohnraumförderung und Vermietung von gefördertem Wohnraum

Zu den Förderinstrumentarien und Initiativen des Bundes zählen u. a. die steuerliche Abzugsfähigkeit von Renovierungsmaßnahmen in privaten Haushalten. Damit wird auch die Beseitigung von Barrieren im Wohnbereich unterstützt. Das Programm „Wohnraum Modernisieren“ bietet Eigentümern bereits seit einigen Jahren zinsgünstige Darlehen für die Modernisierung und Instandsetzung von Wohnungen.

Menschen, die sich nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können, werden durch das Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) unterstützt. Es kann Mietwohnraum und Wohneigentum gefördert werden. Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen werden unterstützt. Gemäß WoFG werden

  • Wohnungsbau einschließlich Ersterwerb,
  • Modernisierung von Wohnraum,
  • Erwerb von Belegungsrechten an bestehendem Wohnraum und
  • Erwerb bestehenden Wohnraums gefördert.

Zuständig für die Durchführung ist die Stelle, die nach Landesrecht dazu bestimmt wurde. Die Förderung begünstigt gemäß § 9 WoFG nur die Haushalte, die ein festgelegtes Jahreseinkommen nicht überschreiten

  • Einpersonenhaushalt: 12.000 Euro
  • Zweipersonenhaushalt: 18.000 Euro
  • Jede weitere Person im Haushalt: 4.100 Euro.

Neben staatlicher Unterstützung helfen zahlreiche Stiftungen aus verschiedenen Gründen in finanzielle Not geratene Menschen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch unter der Rubrik "Modernisieren und Umbauen".

Miete

Die Grundsicherung kann in Einrichtungen als Anteil an dem dort bestehenden Bedarf an Hilfe zum Lebensunterhalt gezahlt werden. Bei diesen werden die entstehenden so genannten „Hotelkosten“ (also die Kosten für Unterkunft und Heizung) in Höhe eines Teilbetrages gedeckt. Dieser setzt sich zusammen aus den durchschnittlichen angemessenen tatsächlichen Aufwendungen für die Warmmiete eines Ein-Personen-Haushaltes, wie sie im Bereich des örtlich zuständigen Sozialhilfeträgers zugrunde zu legen sind.

Wohngeld

Durch das Wohngeldgesetz (WoGG) können Menschen Mietzuschüsse erhalten. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder, der Miete sowie dem Gesamteinkommen. Wie hoch der jeweilige Wohngeldanspruch ist, lässt sich in Wohngeldtabellen nachschlagen.

Nach dem WoGG dient das Wohngeld dazu, ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich zu sichern. Wohngeld wird als Miet- oder Lastenzuschuss zu Aufwendungen für den Wohnraum geleistet.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter der Rubrik "Bauen und Wohnen - Barrierefrei Wohnen".

Finanzierung durch die Pflegeversicherung

Bei Vorliegen einer Pflegestufe werden nach § 40 SGB XI finanzielle Zuschüsse für die Verbesserung des Wohnungsumfelds gewährt, wenn dadurch die häusliche Pflege ermöglicht, erleichtert oder eine selbstständige Lebensführung erreicht wird Darunter fallen z. B. Rampen, Türverbreiterungen sowie Umbauten im Bad oder Küche. Grundsätzlich ist der Zuschuss vor Beginn der Baumaßnahme bei der Pflegeversicherung zu beantragen.

Weitere Möglichkeiten der Finanzierung von Umbauarbeiten

  • Versorgungsamt: Voraussetzung ist ein Grad der Erwerbsminderung von mindestens 50.
  • Sozialamt: In Abhängigkeit von Vermögen und Einkommen als Zuschuss oder Darlehen möglich.
  • Krankenkassen, Heil- und Hilfsmittel § 27 BVG (Kriegsopferfürsorge)
  • KFW-Förderbank: Förderprogramme

Bausparverträge

Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 95% und deren Ehepartner können vorzeitig Bausparverträge beantragen. Dabei muss der Bausparvertrag vor der Feststellung der Behinderung abgeschlossen worden sein. Das gleiche gilt für Verträge, für die eine Arbeitnehmersparzulage gewährt wurde und nach dem Vermögensbildungsgesetz abgeschlossen wurden.

Zusatzinformationen

Recherche

Behindertenhilfe des DRK



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Bei fachlichen Fragen haben Sie die Möglichkeit uns telefonisch zu erreichen oder auch eine Anfrage mit dem dafür vorgesehenen Formular zu stellen.

Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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