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Verdienst und soziale Sicherung

Beschäftigte im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich erhalten Ausbildungsgeld von der Agentur für Arbeit oder Übergangsgeld vom Rehabilitationsträger. Werkstattbeschäftigte im Arbeitsbereich erhalten ein Gehalt, das sich aus Grundbetrag, individuellem Steigerungsbetrag und Arbeitsförderungsgeld zusammensetzt.

Im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich

Im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich erhalten die Teilnehmer kein Arbeitsentgelt von der Werkstatt, sondern entweder Ausbildungsgeld - in Einzelfällen auch Übergangsgeld - von der Agentur für Arbeit oder Übergangsgeld vom zuständigen Rehabilitationsträger. Die Höhe des Ausbildungsgeldes  ist gesetzlich festgelegt. Zurzeit werden für die ersten 12 Monate 67 Euro monatlich gezahlt. Anschließend steigt das Ausbildungsgeld auf 80 Euro monatlich (§ 125 SGB III).

Im Arbeitsbereich

Das Arbeitsentgelt im Arbeitsbereich setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen:

Der Grundbetrag wird an jeden Werkstattbeschäftigten im Arbeitsbereich ausgezahlt. Dieser beträgt zurzeit 75 Euro (§ 138 Abs. 2 SGB IX).

Ein weiterer Bestandteil des Arbeitsentgeltes ist der leistungsangemessene Steigerungsbetrag. Die Höhe dieses Betrages ist von der individuellen Arbeitsleistung abhängig. Bei der Bemessung des Steigerungsbetrages werden, je nach Konzept der Werkstatt, folgende Punkte berücksichtigt:

  • quantitative und qualitative Aspekte der Arbeitsleistung
  • Komplexität des Arbeitsplatzes
  • Schmutz- und Lärmzulagen
  • Lebensalter und
  • Dauer der Werkstattzugehörigkeit.

Das Arbeitsförderungsgeld in Höhe von 26 Euro monatlich wird unabhängig von der Arbeitsleistung gezahlt. Beim Arbeitsförderungsgeld handelt es sich um eine Zuzahlungspauschale durch die jeweiligen Rehabilitationsträger.
Das Durchschnittsentgelt eines Werkstattbeschäftigten betrug im Jahr 2014 rund 181 Euro im Monat.

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