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Sich beruflich neu orientieren

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Eine Krankheit oder Behinderung hat oft große Auswirkungen auf den Arbeitsalltag. Manchmal sind diese so stark, dass Beschäftigte ihren Beruf nicht mehr ausüben können. In diesen Fällen ist eine berufliche Neuorientierung notwendig.

Erwachsene Menschen, die durch einen Unfall oder eine Krankheit ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, denen droht, ihre berufliche Tätigkeit zu verlieren oder die durch eine betriebliche Umstellung nicht mehr ihrer Behinderung entsprechend beschäftigt werden können, müssen sich beruflich neu- und umorientieren. Die Entscheidung für eine andere berufliche Tätigkeit fällt erfahrungsgemäß nicht leicht. Bestehen jedoch Zweifel an der Wahl, so können die Betreffenden verschiedene Berufstätigkeiten und Arbeitsplätze ausprobieren.

Zur Unterstützung der beruflichen Neuorientierung steht ein breites Angebot zur Verfügung. Hierzu zählen:

Vorbereitungslehrgänge: Vorbereitungslehrgänge dienen insbesondere dazu, schulisches Wissen wieder aufzufrischen, Lerntechniken neu zu erwerben und die Teilnehmer insgesamt auf veränderte Anforderungen einzustellen. Ziel ist es, die weitere berufliche Rehabilitation zu fördern. Vorbereitungslehrgänge dienen beispielsweise dem Erwerb notwendiger Grundkenntnisse oder einer speziellen Grundausbildung (z. B. blindentechnische Grundausbildung).

Berufliche Trainingszentren: Dies sind Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation nach § 35 SGB IX. Sie beraten, fördern, qualifizieren Menschen mit seelischen Problemen rund um das Thema Beruf und Arbeit.

Förderung der beruflichen Weiterbildung in Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung und Berufsförderungswerken. Nähere Infomationen finden Sie in den Artikeln Berufsförderung und Weiterbildung.

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