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Fortbildung und Umschulung in Berufsförderungswerken

Wenn behinderte Erwachsene wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben und sie auch nicht im Betrieb oder einer allgemeinen Weiterbildungseinrichtung umgeschult werden können, dann helfen die Berufsförderungswerke. Dies Bildungseinrichtungen sind bundesweit organisiert und bieten Fortbildung und Umschulung für Erwachsene mit einer Betreuung an.

Aufgaben und Anforderungen

Berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken soll die betroffenen Menschen befähigen, ihren künftigen Beruf weitgehend ohne Beeinträchtigung auszuüben und damit eine dauerhafte Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft ermöglichen. Es wird dabei eine möglichst hohe Qualifizierung der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden angestrebt.

Berufsförderungswerke vermitteln daher alle notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten und trainieren dabei soziale Verhaltensweisen für das künftige Arbeitsleben, die erforderlich sind, um das Rehabilitationsziel zu erreichen. Sie tragen sowohl den Bedürfnissen der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden als auch den besonderen Erfordernissen der Erwachsenenbildung und des Arbeitsmarktes Rechnung. Sie bilden vorrangig in anerkannten Ausbildungsberufen mit entsprechendem Abschluss aus. Berufsförderungswerke führen auch Maßnahmen der Berufsfindung und Arbeitserprobung sowie Rehabilitations-Vorbereitungslehrgänge durch. Die an die Einrichtungen zu stellenden qualitativen Anforderungen, aber auch die Gewährleistung eines angemessenen breiten beruflichen Bildungsprogramms sowie eine wirtschaftliche Betriebsführung, setzen eine Mindestgröße der Einrichtungen voraus. Mit Ausnahme von Spezialeinrichtungen verfügen Berufsförderungswerke daher in der Regel über mindestens 400 Ausbildungsplätze.

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Bei fachlichen Fragen haben Sie die Möglichkeit uns telefonisch zu erreichen oder auch eine Anfrage mit dem dafür vorgesehenen Formular zu stellen.

Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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