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Fortbildung und Umschulung in Berufsförderungswerken

Wenn behinderte Erwachsene wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben und sie auch nicht im Betrieb oder einer allgemeinen Weiterbildungseinrichtung umgeschult werden können, dann helfen die Berufsförderungswerke. Dies Bildungseinrichtungen sind bundesweit organisiert und bieten Fortbildung und Umschulung für Erwachsene mit einer Betreuung an.

Ausstattung

Um den an sie gestellten Anforderungen gerecht werden zu können, beschäftigen Berufsförderungswerke die hierfür notwendige Zahl qualifizierter Mitarbeiter.

Für eine praxisorientierte Ausbildung steht ein mit den spezifischen Belangen der betroffenen Menschen vertrautes Ausbildungspersonal mit betriebspraktischer Erfahrung sowie den erforderlichen Kenntnissen der Erwachsenenbildung und Didaktik zur Verfügung. In den begleitenden Fachdiensten sind angesichts der Aufgabenvielfalt und Problemsituation des jeweiligen Teilnehmerkreises hauptamtliche Mitarbeiter mit entsprechender beruflicher Qualifizierung (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, sonstige Fachkräfte) und praktischer Berufserfahrung in erforderlicher Zahl tätig. Eine regelmäßige Fortbildung der Mitarbeiter ist zur Aktualisierung ihres Fachwissens sowie ihrer rehabilitationsspezifischen Kenntnisse unerlässlich.

Die räumliche und sachliche Ausstattung der Berufsförderungswerke trägt auch in methodisch-didaktischer Hinsicht den Erfordernissen moderner beruflicher Erwachsenenbildung Rechnung und entspricht betriebspraktischen Anforderungen. Berufsförderungswerke verfügen über die notwendigen audiovisuellen Medien zur Veranschaulichung komplizierter und komplexer Sachzusammenhänge und zur Demonstration des Lehrstoffes.

Die in der fachpraktischen Ausbildung eingesetzten Organisationsmittel, Maschinen, Werkzeuge und Messgeräte stellen eine repräsentative Auswahl der in den jeweiligen Berufen gebräuchlichen Geräte dar und befinden sich – auch unter Berücksichtigung der technischen Weiterentwicklung – auf dem jeweiligen Stand der Betriebspraxis und dem jeweils gültigen Stand der Sicherheitstechnik. Die Ausstattung der begleitenden Dienste ist in räumlicher und sachlicher Hinsicht so bemessen, dass sie ihre rehabilitationsspezifischen Aufgaben im notwendigen Umfangwahrnehmen können. Dazu zählen auch Einrichtungen für ein angemessenes Freizeitangebot einschließlich sportlicher Betätigung.

Zusatzinformationen

Haben Sie Fragen?

Bei fachlichen Fragen haben Sie die Möglichkeit uns telefonisch zu erreichen oder auch eine Anfrage mit dem dafür vorgesehenen Formular zu stellen.

Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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