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Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

Was passiert, wenn Menschen aus gesundheitlichen Gründen ihre Arbeit nicht mehr ausüben können und für eine Altersrente noch zu jung sind? Für diesen Fall kann eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit das Einkommen ganz oder teilweise ersetzen, sofern die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht ist.

Welche Erwerbsminderungsrente steht mir zu?

Wer aus gesundheitlichen Gründen nur noch wenige Stunden am Tag arbeiten kann, hat die Möglichkeit, eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit zu beantragen. Die Erwerbsminderungsrente kann als teilweise oder volle Erwerbsminderungsrente gezahlt werden und das bisher erzielte Einkommen ergänzen oder ersetzen.

Es gilt der Grundsatz „Reha vor Rente“. Das heißt, es wird zuerst geprüft, ob die eingeschränkte Erwerbsfähigkeit durch medizinische oder berufliche Rehabilitation wieder hergestellt werden kann. Ist dies nicht der Fall, wird festgestellt, in welchem zeitlichen Umfang auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch gearbeitet werden kann. Von diesem restlichen Leistungsvermögen hängt ab, ob eine Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung in Frage kommt.

Wer dauerhaft voll erwerbsgemindert ist und - gegebenenfalls mit einer Erwerbsminderungsrente - ein so geringes Einkommen oder Vermögen hat, dass es für den Lebensunterhalt nicht ausreicht, hat Anspruch auf ergänzende Leistungen der Sozialhilfe.

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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