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Dienstunfallbedingte Leistungen

Wird eine Beamtin oder ein Beamter durch einen Dienstunfall verletzt, so wird eine Unfallfürsorge gewährt. Die Unfallfürsorge umfasst:

Unfallruhegehalt

Das Unfallruhegehalt wird gewährt, wenn eine Beamtin/ein Beamter auf Probe oder Lebenszeit infolge eines Dienstunfalles dienstunfähig geworden ist. Der Ruhegehaltssatz erhöht sich bei der Gewährung von Unfallruhegehalt um 20 Prozent, darf jedoch 75 Prozent nicht übersteigen. Mindestens werden 66 2/3 Prozent als Ruhegehaltssatz gewährt.

Für die Berechnung des Unfallruhegehalts einer/eines vor Vollendung des 60. Lebensjahres in den Ruhestand getretenen Beamtin/Beamten wird der ruhegehaltfähigen Dienstzeit nur die Hälfte der Zurechnungszeiten im Versorgungsrecht hinzugerechnet.

Die schrittweise Absenkung des Versorgungsniveaus und der Versorgungsabschlag finden bei der Gewährung von Unfallruhegehalt keine Anwendung.

Erhöhtes Unfallruhegehalt

Setzt sich eine Beamtin/ein Beamter bei Ausübung einer Diensthandlung einer damit verbundenen besonderen Lebensgefahr aus und erleidet er infolge dieser Gefährdung einen Dienstunfall, so sind bei der Bemessung des Unfallruhegehalts 80 vom Hundert der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der übernächsten Besoldungsgruppe zugrunde zu legen, wenn er infolge dieses Dienstunfalles dienstunfähig geworden und in den Ruhestand getreten und im Zeitpunkt des Eintritts in den Ruhestand infolge des Dienstunfalles in seiner Erwerbsfähigkeit um mindestens 50 vom Hundert beschränkt ist.

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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