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Beamtenversorgung

Die Beamtenversorgung ist eine Altersversorgung, welche nur an Beamte, Richter, Soldaten und andere Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis stehen, geleistet wird. Die Beamtenversorgung, beruht auf der verfassungsrechtlich vorgeschriebenen Alimentationsverpflichtung des Dienstherrn und vereint die beitragsbezogene Grundabsicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung und eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge.

Im nachfolgendem Beitrag werden wir uns den Bundesbeamten widmen. Informationen über die Sonderregelungen zu anderen Personengruppen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis auch auf Länderebene erteilen die zuständigen Dienstbehörden.

Die Mindestversorgung

Das Ruhegehalt darf einen fest definierten Mindestwert nicht unterschreiten (Mindestversorgung). Die Mindestversorgung wird nicht gewährt, wenn das erdiente Ruhegehalt allein wegen langer Freistellungszeiten hinter der maßgebenden Mindestversorgung zurück bleibt. Dies gilt nicht, wenn eine Beamtin/ein Beamter wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wird.
Es werden zwei Berechnungen durchgeführt. Die jeweils höhere Mindestversorgung wird gewährt.

Amtsabhängige Mindestversorgung

Das Ruhegehalt beträgt mindestens fünfunddreißig Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge

Amtsunabhängige Mindestversorgung

Das Ruhegehalt beträgt mindestens fünfundsechzig Prozent der jeweils ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A 4, zuzüglich eines Betrages in Höhe von 30,68 Euro.

Die derzeit maßgebende amtsunabhängige Mindestversorgung ab 01.08.2011 beträgt für

  • Personen ohne Familienzuschlag 1 399,96 Euro,
  • Personen mit Familienzuschlag 1 472,27 Euro und
  • Personen mit halben Familienzuschlag 1 436,12 Euro.

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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