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Beamtenversorgung

Die Beamtenversorgung ist eine Altersversorgung, welche nur an Beamte, Richter, Soldaten und andere Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis stehen, geleistet wird. Die Beamtenversorgung, beruht auf der verfassungsrechtlich vorgeschriebenen Alimentationsverpflichtung des Dienstherrn und vereint die beitragsbezogene Grundabsicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung und eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge.

Im nachfolgendem Beitrag werden wir uns den Bundesbeamten widmen. Informationen über die Sonderregelungen zu anderen Personengruppen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis auch auf Länderebene erteilen die zuständigen Dienstbehörden.

Ruhestand auf Antrag bei Schwerbehinderung

Beamtinnen und Beamte können auf ihren Antrag in den Ruhestand versetzt werden, wenn

Der Anspruch auf ein abschlagsfreies Ruhegehalt bei Schwerbehinderung wird von 63 auf 65 Jahre angehoben. Die Altersgrenze für die vorzeitige Inanspruchnahme wird vom 60. auf das 62. Lebensjahr angehoben. Das bedeutet:

  • Beamtinnen und Beamte, die vor dem 01.01.1952 geboren sind, können mit Vollendung des 60. Lebensjahres vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden und müssen einen Abschlag in Höhe von 10,8 Prozent in Kauf nehmen. Abschlagsfreies Ruhegehalt wird mit 63 Jahren gewährt.
  • Für Beamtinnen und Beamte, die nach dem 31.12.1951 geboren sind, wird die Altersgrenze schrittweise auf das 62. Lebensjahr angehoben. Die Inanspruchnahme von abschlagsfreiem Ruhegehalt wird schrittweise auf das 65. Lebensjahr angehoben.
  • Beamtinnen und Beamte die ab dem 01.01.1964 geboren können dann frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahres Ruhegehalt bei Schwerbehinderung erhalten. Hier ergibt sich ebenfall ein Abschlag von 10,8 Prozent, da die Altersgrenze für ein abschlagsfreies Ruhegehalt bei 65 Jahren liegt.


Besonderheiten bei Schwerbehinderung und Altersteilzeit

Für Beamtinnen/Beamte, die vor dem 01. Januar 1955 geboren sind, deren Schwerbehinderung im Sinne des § 2 Abs. 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch bis zum 31. Dezember 2006 anerkannt und denen Altersteilzeit bewilligt wurde, vermindert sich das Ruhegehalt um einen Versorgungsabschlag für jedes Jahr, um das diese Personen auf Antrag wegen Schwerbehinderung vor Ablauf des Monats der Vollendung des 63. Lebensjahres in Ruhestand versetzt werden.

Besonderheiten bei bis zum 16.11.1950 geborene und am 16.11.2000 bereits schwerbehinderte Beamtinnen/Beamten

Bei bis zum 16. November 1950 geborenen und am 16. November 2000 bereits schwerbehinderten Beamtinnen und Beamten wird kein Versorgungsabschlag erhoben, wenn die betroffene Person am 01. Januar 2001 in einem Beamtenverhältnis stand.

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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