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Beamtenversorgung

Die Beamtenversorgung ist eine Altersversorgung, welche nur an Beamte, Richter, Soldaten und andere Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis stehen, geleistet wird. Die Beamtenversorgung, beruht auf der verfassungsrechtlich vorgeschriebenen Alimentationsverpflichtung des Dienstherrn und vereint die beitragsbezogene Grundabsicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung und eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge.

Im nachfolgendem Beitrag werden wir uns den Bundesbeamten widmen. Informationen über die Sonderregelungen zu anderen Personengruppen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis auch auf Länderebene erteilen die zuständigen Dienstbehörden.

Der Status einer Beamtin/eines Beamten

Beamtinnen/Beamte auf Lebenszeit können mit Erreichen der allgemeinen oder besonderen Altersgrenze in den Ruhestand treten,

  • wegen (dauernder) Dienstunfähigkeit und
  • auf Antrag ab dem vollendeten 63. Lebensjahr oder
  • wegen Schwerbehinderung ab dem vollendeten 62. Lebensjahr in den Ruhestand versetzt werden.

Beamtinnen/Beamte auf Probe können infolge eines Dienstunfalls oder einer Dienstbeschädigung oder im Wege des Ermessens bei Dienstunfähigkeit aus anderen Gründen in den Ruhestand versetzt werden. Tritt die Dienstunfähigkeit ein ohne dass ein Dienstunfall vorliegt, ist eine Versetzung in den Ruhestand grundsätzlich nicht möglich. Die Beamtin/der Beamte ist zu entlassen; ihr/ihm kann jedoch auf Antrag ein Unterhaltsbeitrag auf Zeit bis zur Höhe des Ruhegehaltes bewilligt werden. Wird die Beamtin/der Beamte auf Probe wegen mangelnder Bewährung entlassen, wird ein Übergangsgeld gewährt.

Beamtinnen/Beamte auf Widerruf können nicht in den Ruhestand versetzt werden. Sie werden entlassen und für die Dauer ihrer Beschäftigung im Beamtenverhältnis auf Widerruf in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Endet das Beamtenverhältnis auf Grund eines Dienstunfalls, erhält die/der frühere Beamtin/Beamte einen Unterhaltsbeitrag für die Dauer einer durch den Dienstunfall verursachten Erwerbsbeschränkung.

Für Beamtinnen/Beamte auf Zeit, politische Beamtinnen/Beamte und für diese, die in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden gelten Sondervorschriften.

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Bei fachlichen Fragen haben Sie die Möglichkeit uns telefonisch zu erreichen oder auch eine Anfrage mit dem dafür vorgesehenen Formular zu stellen.

Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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