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Renten wegen Alters

Als eine der wichtigsten Altersvorsorge wird die gesetzliche Altersrente verstanden. Hier wird ein Überblick über die möglichen Altersrenten gegeben. Dieser soll bei der persönlichen Entscheidungsfindung, welche Altersrente für einen selbst in Frage kommt, weiterhelfen.

Altersrente für besonders langjährig Versicherte

Seit 1. Juli 2014 können besonders langjährig Versicherte, die mindestens 63 Jahre alt sind und 45 Jahre Versicherungszeit zurückgelegt haben, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab Vollendung des 63. Lebensjahres in Anspruch nehmen.
Wartezeit von 45 Jahren

Wartezeiten von 45 Jahren

Auf die Wartezeit werden Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit, aus Kindererziehung, nicht erwerbsmäßige Pflege, Wehr- und Zivildienst und auch Ersatzzeiten angerechnet. Berücksichtigungszeiten können für die Erziehung eines Kindes bis zu dessen vollendetem 10. Lebensjahr und für Zeiten der nicht erwerbsmäßigen Pflege in der Zeit von Januar 1992 bis März 1995 angerechnet werden. Es werden anteilig auch Zeiten aus 450-Euro-Jobs (Minijobs) angerechnet, sofern die Zeiten nicht bereits als Pflichtbeitragszeiten zu berücksichtigen sind.

Auch Zeiten des Bezugs von Übergangsgeld, Leistungen bei Krankheit (insbesondere Kranken- oder Verletztengeld) oder Entgeltersatzleistungen der Arbeitsförderung (beispielsweise Arbeitslosengeld), soweit sie Pflichtbeitragszeiten oder Anrechnungszeiten sind, sind zu berücksichtigen. In den letzten zwei Jahren vor Rentenbeginn erhaltene Leistungen der Arbeitsförderung werden nicht berücksichtigt, wenn der Bezug der Leistungen nicht durch eine Insolvenz oder vollständige Geschäftsaufgabe des Arbeitgebers bedingt war.


Freiwillige Beiträge sind anzurechnen, wenn insgesamt 18 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt wurden. Zeiten freiwilliger Beitragszahlung in den letzten zwei Jahren vor Rentenbeginn werden nicht berücksichtigt, wenn gleichzeitig Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit vorliegen.

Nicht berücksichtigt werden Pflichtbeiträge, die wegen des Bezugs von Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II oder Arbeitslosenhilfe gezahlt wurden, sowie Zeiten aus einem Versorgungsausgleich und aus einem Rentensplitting unter Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnern. Anrechnungszeiten ohne Bezug von Entgeltersatzleistungen (zum Beispiel schulische Ausbildungszeiten) werden ebenfalls nicht angerechnet.

Abschläge

Versicherte, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind, können die Altersrente abschlagsfrei ab dem 63. Lebensjahr beziehen. Für von 1953 bis 1963 geborene Versicherte wird die Altersgrenze schrittweise wieder angehoben. Für nach dem 31. Dezember 1963 Geborene liegt die Altersgrenze dann wieder bei 65 Jahren (wie auch bereits nach dem vor dem 1. Juli 2014 geltenden Recht).
Die Altersrente kann nicht - auch nicht mit Abschlägen - vorzeitig bezogen werden.

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Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

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