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Tag der offenen Tür im Sozialen Teilhabe Zentrum (STZ) in Nürnberg

Am 14.03.2012 wurde im Sozialen Teilhabe Zentrum der evangelisch-lutherischen Gehörlosenseelsorge in Nürnberg zum ersten Mal das Angebotsspektrum offiziell dem Publikum vorgestellt.

Als Einführung stellten zwei Mitarbeiterinnen in Gebärdensprachpoesie die Entwicklung der Lebenssituation von Gehörlosen früher und heute dar. In den 70-er Jahren war die Kommunikation für Gehörlose durch die fast unüberwindbaren Barrieren kaum möglich. Heute wird im STZ nicht nur in deutscher Gebärdensprache und in LBG (Lautsprachbegleitende Gebärden) kommuniziert, sondern man kann sogar die russische Gebärdensprache erlernen. Auch moderne Techniken, wie z.B. VerbaVoice oder Skype, sind in den Büros im Einsatz. Entsprechend hat sich die Struktur der Mitarbeiter stark verändert. In 2002 waren noch 80 % der Angestellten hörend, heute wird Teilhabe groß geschrieben; die Mehrheit der Kollegen ist hörgeschädigt und wird bei Bedarf von zwei festangestellten Gebärdensprachdolmetschern unterstützt.

Etwa 150 Menschen besuchen wöchentlich das STZ, um verschiedene Aktivitäten und Beratungen wahrzunehmen. "Zukünftig wollen wir verstärkt die Angebote für Familien mit gehörlosen Angehörigen ausbauen. Nicht nur die Eltern, sondern auch weitere Familienangehörige wollen wir ansprechen“, so Kirchenrat Pfarrer Klenk, Initiator und Leiter des Sozialen Teilhabe Zentrums.

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