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Was passiert, wenn neben dem Bezug einer Rente wegen Erwerbsminderung ein Hinzuverdienst, z.B. ein Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, erzielt wird? 

Wird neben einer Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung durch die Ausübung einer abhängigen Beschäftigung oder selbstständigen Tätigkeit ein Arbeitseinkommen erzielt, wird dies grundsätzlich auf die Rente angerechnet, soweit bestimmte Hinzuverdienstgrenzen überschritten werden. Dabei sind sämtliche erzielten Einkünfte zusammenzurechnen.

Bei Erwerbsminderungsrenten wird durch Hinzuverdienstgrenzen sichergestellt, dass der Versicherte neben erzielten Lohn oder Einkommen nicht zugleich noch eine volle Rente beziehen kann. In Abhängigkeit von bestimmten Hinzuverdienstgrenzwerten, die sich nach dem versicherten Entgelt oder Einkommen vor Eintritt der Erwerbsminderung richten, wird

  • die Rente wegen voller Erwerbsminderung in voller Höhe, in Höhe von drei Vierteln, in Höhe der Hälfte oder in Höhe von einem Viertel,
  • die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung in voller Höhe oder in Höhe der Hälfte gezahlt.

Wichtig: Die Versicherten sind verpflichtet, die Aufnahme einer abhängigen Beschäftigung bzw. einer selbständigen Tätigkeit und das hieraus erzielte Entgelt bzw. Einkommen sowie Änderungen in der Höhe des Entgelts oder des Einkommens dem zuständigen Rentenversicherungsträger unverzüglich mitzuteilen. Erfolgt diese Meldung nicht rechtzeitig, kann es ggf. zu Rückforderungen der Träger der Rentenversicherung kommen.

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